Friday, September 29, 2006

5500km Outback Teil 1

Huh, wir haben wirklich viel zu erzaehlen; das kommt davon, wenn man sich so lange nicht meldet -und dabei auch noch total coole Sachen erlebt!
Unsere Route koennt ihr ja auf der Karte verfolgen, aber wir erzaehlen euch mal genauer, was wir alles erlebt haben.
Wir sind also mit unserem Franzosen und seinem roten Sprtflitzer in Darwin aufgebrochen, haben Station im Litchfield-Nationalpark gemacht, haben uns das erste Mal als Fahrer in den australischen Linksverkehr begeben uns sind zur Katherine-Gorge gefahren. Die Landschaft dort ist total schoen und wir haben einen Bushwalk und eine Kanuour gemacht.

Und dann haben wir auf einer Melonen - ja, Gunnar, nur fuer dich - farm gearbeitet, nein, uns abgeschuftet. 4 Tage lang sind wir NACHTS von 24.00 -7.00 Uhr und teilweise tagsueber in der HITZE bis zu 13 Stunden mit gebueckten Ruecken hinter einem Foerderbang hergerannt, um dieses mit beiden Haenden mit Melonen zu bewerfen. Moechte sich noch irgendjemand ueber lange Zivischichten oder "fruehe" Praktikumszeiten beschweren? Eine gute Nachricht fuer unsere Eltern: wir haben uns noch nie so auf die Uni gefreut!
Als wir reich waren - also, als es uns gereicht hat- sind wir ueber Thermalquellen, den Daily Waters Pub und die Devil`s Marbles nach Alice Springs gefahren, um auch diesem Oertchen Zivilisation gleich wieder in die West MacDonnell Ranges zu entfliehen.

Teil 2


Dort sind wir drei Tage lang durch wunderschoene Landschaft (siehe Foto) gebushwalkt. Unsere Rueckkehr nach Alice Springs haben wir zufaelligerweise perfekt auf die Henley-on-Todd-Regatta abgestimmt.

Fuer alle Unwissenden: Da machen die Aussies auf dem ausgetrocknetem FlussbettWettkaempfe in Wassersprortarten wie Kajak (einer traegt ein Boot), Yacht (viele tragen ein Boot) und Rudern (auf Schienen im Sand mit Schaufel als Ruder). Highlight sind die drei Battleships, die sich mit Mehl- , Wasser- und Farbbomben bekaempfen. Ein (etwas ausgefallenes, aber) froehliches Volksfest!
Dann haben wir uns endlich ins RedCentre aufgemacht - in Begleitung tausender Bustouristen. Aber es hat sich gelohnt: Uluru, Kata Tjuta und Kings Canyon waren wirklich beeindruckend und faszinierend!

Die naechsten drei Tage haben wir dann mit Autofahren und eintoeniger Landschaft (hauptsaechlich verdorrtes Gras) verbracht, um an der Ostkueste in Queensland - the Sunshine State- unseren ersten Regen nach 6 wochenlangen wolkenlosem Himmel zu erleben!

Teil 3


Damit war nach 5500km Outback, einem Reifenwechsel auf dem Highway, 2 Kochendes-Kuehlwasser-Stopps, etlichen Kaengurus, einem Wombat und einem Kamel (alle tot am Strassenrand), grossen und kleinen Buschfeuern, taeglichen Gaffelbenutzungen
(siehe Foto) und auch einigen lebenden Tieren unsere 3-woechige Campingtour und die Reisegemeinschaft mit Fabrice zu Ende.
Jetzt sind wir in Cairns im wunderbaren Girls Hostel (viel sauberer und netter als alle bisherigen Hostels), haben bis jetzt leider erfolglos Lebenslaeufe verteilt und Manager genervt und dafuer viele nette Backpacker kennengelernt (vorher natuerlich auch schon, aber die waren meistens schon sehr erfahren, alt und kurz vor der Heimfahrt, waehrend hier viele "Frischlinge" wie wir sind).
Gerade haben wir fuer Sonntag (und fuer sehr viel Geld) einen 3-taegigen Tauchkurs am Great Barrier Reef gebucht, auf den wir uns schon riesig freuen!