Der aufmerksame Blogverfolger wird es schon festgestellt haben: Wir haben unsere geplante Reiseroute ergaenzt und 2 wunderschoene Wochen in Tasmanien verbracht.
Erstmal knuepfen wir aber an unseren letzten Post an und beginnen in Melbourne vor 3 Wochen, am 26. Januar. Das ist naemlich der Australia Day und puenktlich zu den Feierlichkeiten waren wir, wenn auch uebermuedet von der Nachtbusfahrt in der Stadt und haben die Paraden angeguckt.
Dann haben wir noch 2 Tage auf der Mornington Peninsula (suedlich von Melbourne) bei einer deutsch-australischen Familie verbracht, die uns sehr nett aufgenommen und einige der Schoenheiten dieser Halbinsel gezeigt haben.
Ein kleines Highlight war das Treffen mit Sabine, als wir zurueck in der Stadt waren. Sabine, wir freuen uns aufs nachste Wiedersehen!
Nach einer erstanlich erholsamen Nacht am Flughafen (wir wollten es auch mal ausprobieren, Steffi, Tine und Lara ;) )
sind wir nach Tasmanien geflogen, genauer nach Launceston, wo uns gleich unsere erste Wwoof-Familie abgeholt hat. Bei ihnen haben wir 6 relaxte tage verbracht, wenig gearbeitet und viel gegessen, Cricket geguckt und mit einer Harley gefahren. 

Leider musste sich Lisa von einem bis dahin treuen Reisegefaehrten verabschieden: Ihre Gaffel ist im Rucksack zerbrochen (- sie kann aber nichts dafuer!)

Danach sind wir mit einer Tour durch den Wilden Westen der Insel gefahren und haben dabei festgestellt, dass er wirklich so "traumhaft" ist, wie uns Sabine erzaehlt hatte.






Wir wollten aber auch noch die Ostkueste sehen und sind zu einer anderen Wwoof-Familie in der naehe von St. Helens gefahren. Dieser Aufenthalt war noch schoener und dazu auch sehr interessant. Wie viele Bewohner Tasmaniens waren unsere Gastgeber Umweltschuetzer und in der Erhaltung bzw. Rettung der australischen Flora und Faune aktiv. In diesem Sinne leben sie als Vegetarier aus dem eingenen Garten und "on tank water", d.h. ihre einzige Wasserquelle ist das Regenwasser. Da es diesen Sommer so trocken war, herrschte Wassernot und wir sind zum Duschen in die Stadt gefahren.
Unseren Beitrag durften wir dadurch leisten, dass wir Erika gekillt haben.
Auch im sozialen Leben sind sie sehr aktiv und haben uns an ihren Aktivitaeten wie Strandbesuche mit Boogieboarding, Cricket spielen, Gesellschaftsspiele und viel Musizieren teilhaben lassen.
Nach 6 tollen Tagenfiel uns der Abschied schwer, auch wegen des selbstegebackenen SAUERTEIG-ROGGEN-Brotes, das beste Brot, das wir in Australien hatten.



Nun haben wir uns also wieder aufs "mainland" begeben, um in ein paar Tagen zur naechsten Insel aufzubrechen.
Zum Schluss noch ein Gruss an Euch, Steffi, Tine und Lara: Wir hoffen, ihr hattet noch schoene letzte Tage in Adelaide, einen guten Heimflug (habt ihr den Pool in Singapur gefunden?) und habt es nicht allzu schwer, Euch an die alte Heimat wieder zu gewoehnen! Das wollten eit Euch eigentlich noch vorher wuenschen, aber wir haben leider immer noch keine funktionierende Emailadresse von Euch und wir haben keine Geld mehr auf dem Handy und leider lohnt es sich nicht mehr (schnief), es aufzuladen.